Was Sie über das Olivenöl wissen sollten

Olivenöl ist das meistgenutzte Öl der Deutschen. Es wird für Salate, zum Braten, Backen und Kochen verwendet. Höchste Zeit mal in Erfahrung zu bringen, was es mit dem Alleskönner auf sich hat.

Die Olive an sich kommt vom Mittelmeer. Wer kennt sie nicht, die traumhaft schönen Olivenbäume in Spanen, Griechenland oder in der Türkei. Als Frucht ist die Olive ein Jungbrunnen. Sie kommt sowohl für die tägliche Ernährung als auch in der Kosmetikindustrie zum Einsatz.

Es gibt verschiedene Arten von Oliven und auch unterschiedliche Geschmacksrichtungen. Für jeden ist etwas dabei. Oftmals liest man auf den Flaschen, ‘nativ’, ‘nativ extra’ und auch ‘Säuregehalt’. Was hat es auf sich mit den Bezeichnungen der runden Frucht?

In Europa werden viele Lebensmittel bewertet und so auch die Olive. Es gibt verschiedene Kategorien und Güteklassen. Das Native Olivenöl extra ist die Extraklasse. Das wird nur aus Oliven und rein mechanisch gewonnen. Freie Fettsäuren werden höchstens zu 0,8 Prozent anteilig.

Olivenöl, Foto: trikilliaalexandra_flickr

Olivenöl, Foto: trikilliaalexandra_flickr

Das Native Olivenöl wird ebenso nur aus Oliven und mechanisch herstellt. Doch der Anteil der freien Fettsäuren ist schon etwas größer. Bis zu 2 Prozent könnten enthalten sein. Das Olivenöl ohne andere Kennzeichnung wird bis zu 99 Prozent aus raffiniertem Olivenöl zubereitet sein, muss aber mindestens 1 Prozent narratives Olivenöl enthalten. Und dann gibt es da noch das Oliventresteröl. Das wird aus Pressrückständen hergestellt. Es wird zudem mit Hexan extrahiert und raffiniert. Freie Fettsäuren sind hier zu maximal 1 Prozent enthalten.

Doch wie verhält es sich mit dem Säuregehalt des Olivenöls? Das Olivenöl besteht aus einfachen, ungesättigten Fettsäuren. Das Säuregehalt wird in Prozent ausgedrückt. Es ist ein Qualitätsmerkmal. Natives Olivenöl extra enthält maximal 0,8 Prozent. Natives Olivenöl 2 Prozent. Anders als vermutet schmeckt man den Säuregehalt im Öl nicht raus, dazu braucht es einige zusätzliche Faktoren, wie beispielsweise die Verarbeitungsart.

In Deutschland ist das Olivenöl, das Öl Nr. 1.. Die Deutschen sind die größten Olivenöl-Exporteure. Zu 50 Prozent erhält man Olivenöl hierzulande aus Spanien.

geschrieben von Lorenz in Essen & Trinken mit Keinen Kommentar

Kohl

Kohl, Quelle: respontour_flickr

Kohl, Quelle: respontour_flickr

Gerichte mit Kohl lassen kaum jemanden ‘lecker’ rufen. Kohl wird zwar gegessen, aber meistens, wenn man sich zu Besuch bei Mutti befindet. Da schmeckt es auch, weil Mutti den Kohl richtig zubereiten kann. Doch alleine, bei sich Zuhause, kann man nichts mit dem runden Grünen anfangen. Kochen? Braten? Oder Dünsten? Und was kommt dazu? Auf diese Weise gerät der Kohl oft in Vergessenheit. Doch ihm geschieht Unrecht, denn der Kohl ist eine reine Vitaminbombe. Er liefert Vitamin A, B9, C, E, K, und weitere Vitamine. Hinzu kommen die Mineralstoffe wie Phosphor, Kalium, Schwefel, Magnesium, Calcium und Eisen. Und wem das noch nicht genug ist, der wird spätestens bei dieser Aussage hinhören. Kohl ist ein großer Helfer beim Abnehmen, man sollte es nur nicht übertreiben mit der bekannten Kohlsuppe.

Kohl sollte direkt nach dem Einkauf verarbeitet werden, da er sich nicht unbedingt lange hält. Beim Verarbeiten sollte man drauf achten, den Kohl nicht allzu lange zu kochen, denn dann gehen all die Vitamine und Mineralien verloren.

Den Kohl sollte man Essigwasser waschen, um die Insekten rauszuwaschen. Um die Farbe zu erhalten, sollte auch dem kochenden Salzwasser etwas Essig zugeführt werden. Nach 2 bis 5 Minuten blanchieren, legt man den Kohl ins eiskalte Wasserbad. So bleibt die Farbe des Kohls erhalten.

Viele trauen sich an den Kohl nicht ran, da er beim Kochen nicht die besten Gerüche in der Küche und manchmal auch in der ganzen Wohnung hinterlässt. Das ist der allbekannte Schwefelgeruch. Man kann ihn dämpfen, indem man beim Kochen ein Stück Brot oder Bicarbonatsalz ins Kochwasser gibt. Auch Kümmel soll den Geruch und Verzehr etwas bekömmlicher machen. Wer es noch nicht wusste, auch der Brokkoli wird zur Familie Kohl gezählt. Er eignet sich hervorragend für Gratins und Quiches, aber auch als Püree und in Suppen macht er sich hervorragend.

geschrieben von Lorenz in Allgemein mit Keinen Kommentar

Alles über die beliebtesten Meeresfrüchte

Meeresfrüchte gehören zu jedem Urlaub am Mittelmeer dazu. Hier werden sie frisch gefangen und auch zubereitet. Wieder Zuhause angekommen fällt es vielen schwer die Krabben, Garnelen, Shrimps und Gambas selbst zuzubereiten. Doch warum eigentlich und was ist überhaupt dran an den köstlichen Krustentieren?

Der Gesundheitsfaktor ist riesig. Die leckeren Meeresfrüchte enthalten viel Eiweiß, wenig Fett und viele Vitamine sowie Mineralstoffe. Zudem stellen sie schnell ein Sättigungsgefühl her bei gerade mal 98 Kcal auf 100 Gramm.

Auch wenn man mittlerweile zu jeder Jahreszeit Shrimps und Krevetten erhält, sollten Sie auf die Saison achten. Von Anfang August bis Ende Oktober erhalten Sie die geschmackvollsten Krustentiere, die Sie mit Joghurtdressings und verschiedenen anderen Marinaden schmackhaft herrichten können.

Schrimps, Foto: tollelina_flickr

Schrimps, Foto: tollelina_flickr

Doch wo liegt bei den Meeresbewohnern die feinen Unterschiede? Oftmals stellt sich die Frage – Krabben oder Garnelen? Dabei wissen die Wenigsten, dass es ein Krustentier unter zwei verschiedenen Namen ist. Sie haben keine Scheren. Je nach Einreiseland heißen die rosa Garnelen auch Shrimps, Prawns, Cameron oder auch Krevetten. Meerestiere, die Scheren haben, können Scampis, Hummer und Langusten sein.

Es gibt kleine Krabben, die bis zu 8 cm groß werden und Riesengarnelen. Diese erreichen eine Größe von bis zu 20 Zentimetern.

Beim Kauf von Krabben sollte man auf die Form der Krabbe achten. Sie solle fein gebogen sein und glänzen. Das Fleisch sollte fest sein und sich leicht pulen lassen. Auf keinen Fall sollten sie nicht mit einem Frostbelag überzogen sein. Vor dem Zubereiten sollten die Meeresfrüchte im Kühlschrank und nicht an der Luft gehalten werden.

Ob als Tartar, mariniert, gegrillt, angebraten in der Suppe oder als Beilage, die Gewürze entscheiden darüber, wo sie hinpassen. Man kann sie mit Curry, Chili, Kokosmilch, Basilikum, Minze und auch vielen anderen Gewürzen zubereiten.

geschrieben von Vincent in Allgemein mit Keinen Kommentar

Vitamine in exotischen Früchten

In den Supermärkten lassen sich jeden Tag und zu jeder Jahreszeit viele exotische Früchte finden. Sie kommen aus dem Süden, dem Osten und dem fernen Westen. Genau dann, wenn es in Deutschland Winter wird, fängt die Saison auf den südlichen Kontinenten an.

Wer könnte einer süßen und duftenden Ananas im Supermarkt widerstehen? Bei aller Begeisterung sollte man aber ein paar Tipps beachten, damit der Kauf kein Reinfall wird. Die Farbe der Ananas gibt keinerlei Auskunft über den Reifegrad der Frucht aus. Eher sollte man die Blätter betrachten. Sie sollten frisch und grün aussehen und sich von der Frucht leicht lösen lassen. Angebrochene Ananas hält man im Kühlschrank frisch. Sie wird oftmals gehäuft eingekauft, wenn der Konsument vorhat abzunehmen. Der Ananas wird nachgesagt, sie würde helfen den Körper zu entwässern. Und tatsächlich, sie enthält ein Enzym, das die Verdauung anregt.

Ananas, Foto: anthony sejourne_flickr

Ananas, Foto: anthony sejourne_flickr

Ein anderer Klassiker ist die Banane. Sie ist ein wahrer Kraftlieferant und von unserem Speiseplan nicht mehr wegzudenken. Die Banane wächst sowohl in Australien als auch in Afrika, Costa Rica und auch Panama. Der Geschmack ist Geschmackssache. Die einen mögen sie etwas härter, die anderen weicher. Doch ganz egal zu welchem Reifegrad sie verzehrt wird, im Kühlschrank sollte man sie nicht aufbewahren, dies würde die Textur verändern.

Neben der Ananas und der Banane kaufen die Deutschen immer mehr Datteln und Sternfrüchte, Passionsfrüchte und auch Goyave. Die Goyave ist eine runde bis ovale Frucht. Sie hat eine grüne oder gelbe Haut. Ihre Druckempfindlichkeit lässt sie jedoch schwer transportieren. Besser transportieren lassen sich da die Granatäpfel. Sie sind fast so groß wie Tennisbälle. Man schneidet sie üblicherweise in der Mitte durch und löffelt das rosa bis rote Fruchtfleisch mit dem Löffel aus.

Egal für welches Obst Sie sich entscheiden, gesund sind sie allemal alle.

geschrieben von Johan in Essen & Trinken mit Keinen Kommentar