Gänsebraten © foodinaire - Fotolia.com
Weihnachtszeit ist auch immer die Zeit es Essens: süße Leckereien wie gebrannte Mandel oder ein kandierter Apfel auf dem Weihnachtsmarkt, leckerer Plätzchen aus dem heimischen Ofen und ein festliches Weihnachtsessen an den Feiertagen machen am Ende jede Menge Hüftgold für die sonst so sportlichen Körper. Aber wie heißt es so schön: man muss sich auch mal gehen lassen und wann passt es besser als zur Weihnachtszeit!?.
Gerade um die Festtags-Menüs gibt es zunehmend Uneinigkeit. Dabei stehen sich Tradition und Moderne gegenüber, liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Sieg des Feiertagsessen. Obwohl es zu Weihnachten eigentlich mehr ls genug Möglichkeiten gibt traditionelles und modernes Essen zu kombinieren, bleiben ihre Vertreter meist unabbringbar aus Kurs.
An Heiligabend – obwohl kein Feiertag – wird in manchen Küchen schon sehr festlich gekocht. Aus traditioneller Sicht bleibt es allerdings recht einfach: Karpfen “blau” mit Kartoffleln und Kräuterbutter-Soße zu Mittag und Kartoffelsalat mit Würstchen am Abend. So bleibt noch jede Menge Platz für die eigentlichen Festtage, die dann mit einem Enten- oder Gänsebraten eingeläutet werden, der mit Klößen und Rotkohl ergänzt wird. Am zweiten Weihnachtstag kommt dann meist kein Geflügel mehr auf den Tisch, aber ein Braten z.B. vom Reh darf es schon sein. Nur selten lassen sich die Traditionsverbundenen von ihren “Braten-Tagen” abbringen.
Moderne Weihnachts-Köche lieben es dagegen etwas kulinarischer und sind dabei durchaus probierfreudiger. 3-Gänge-Menüs sind stark im Kommen und lassen viele Möglichkeiten für Experimente: ein weihnachtlicher Salat mit Orangen, Maronen und Feigen, Entenbrust mit Haselnuss-Lauch-Risotto und Spekulatius-Panna-Cotta mit gebrannten Mandeln machen das Festtagsessen zu etwas Einzigartiges. Am zweiten Feiertag kann es dann auch mal etwas leichter zur Sache gehen: Cremesüppchen mit Fenchel und Möhren, Heilbuttfilets mit Zitronensoße und Chicoree-Gemüse und ein Quitten-Rosmarin-Sorbet lassen Weihnachten köstlich und ohne Völlegefühl ausklingen.
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