Kochfestival im Schloss Münster

© Christian Schwier - Fotolia.com

© Christian Schwier - Fotolia.com

Hach ja… Schlemmen bis der Arzt kommt und das auch noch bei sommerlichen Temperaturen. Darauf können sie sich schon einmal ordentlich freuen: Vom 20. bis zum 22. Juli findet am Schloss in Münster die Gastronomie-Veranstaltung “Münster verwöhnt” statt. 18 verschiedene Spitzenköche lassen sich unter die Kochdeckel und auf die Teller schauen und starten in der feinen Kochkunst gegeneinander ins Rennen. Dabei sind natürlich nur Unternehmen aus dem Münsterland mit typisch regionalen Produkten dabei.

 

Wer das Erlebnis für den Gaumen nicht verpassen will,sollte sich am besten schon jetzt ein Zimmer suchen. Denn während des Kochfestivals Hotels in Münster zu finden, dürfte vielleicht etwas schwieriger werden.

Vor der Kulisse des prachtvollen Schlosses werden pünktlich zu “Münster verwöhnt” wunderbar dekorierte Pagodenzelte, Getränkestände und einladende Sitzgelegenheiten errichtet. Am Abend gibt es dann Licht- und Fackelspiele, die das Schloss in eine abenteuerliche Stimmung tauchen. Zu den exklusiven Speisen gehören Delikatessen wie Hummer, Wild, Seezunge und Lachs. Durch ein festgesetztes Preislimit kann auch mit kleinem Budget groß geschlemmt werden.

Zu den angekündigten Fest-Speisen gehört eine mediterane Fischsuppe mit Safran, serviert in knuspriger Krabbenbrotflosse. Auch ein gegrillter Riesengarnelenspieß mit grünen Bandnnudeln und feurriger Curry-Ananas-Sauce ist  im Angebot, genau wie ein Erdbeerfrappè mit Sektschaumcreme und Schokowölkchen zum Nachtisch. Auch für den Durst ist gesorgt: Weine aus allen Anbaugebiete und allerlei nicht alkoholische Drinks und Säfte stehen zur Verfügung.

Besonderes Highlight in diesem Jahr ist die Oldtimer Ausstellung, die parallel zu “Münster verwöhnt” auf dem Gelände des Schlosses abgehalten wird. Vielleicht wird dann aus einem Gourmet noch ein Oldtimer-Fan und umgekehrt – gutes Essen und heiße Flitzer schließen sich ja schließlich nicht aus. Nicht nur für Oldtimer-Freunde lohnt sich also ein Besuch von “Münster verwöhnt”… wenn es nur nicht noch so lange bis zum Juni dauern würde!

 

 

geschrieben von Vincent in Messe-News mit Keinen Kommentar

Pow-Wow-Kette mit neuer Filiale

Cappuccino © haveseen - Fotolia.com

Cappuccino © haveseen - Fotolia.com

Die Café-Kette “Pow Wow” will in der Stadt Augsburg expandieren und so künden nun bereits große Plakate davon, dass schon bald am Königsplatz eine neue, und damit die mittlerweile vierte Filiale, eröffnet werden soll. Der Platz wird nach seinem Umbau als attraktiver Treffpunkt gehandelt und so soll dort ab Mitte März bereits die erste Kaffeemaschine in Betrieb genommen werden.

Kaffee aus Pappbechern, zusammen mit trendiger Atmosphäre, darauf setzt die Augsburger Café-Kette bereits seit Jahren und wurde damit so bekannt wie erfolgreich. Andere Filialen des Cafés befinden sich bereits am Rathausplatz, in der City-Galerie und auch am Moritzplatz.

Harry Winderl ist ein erfolgreicher Augsburger Szenegastronom und hat die Geschäfte vor einiger Zeit von “Pow Wow”-Gründer Bernd F. übernommen. Dass dieser Ehemalige derzeit per Haftbefehl gesucht wird, weil ihn die Staatsanwaltschaft mehrerer Straftaten verdächtigt, hat dem Geschäft scheinbar kein Abbruch getan und so kann man sich weiter auf die Eröffnung der neuen Filiale am Königsplatz freuen. Auch Winderl spricht sich klar dafür aus, dass damit, nach vollendeten Umbauarbeiten, ein äußerst attraktiver Standort gefunden ist.

Zuvor befand sich eine Apotheke an dieser Stelle und nun teilt hier ein großes Plakat mit, dass sich das Frühjahr mit frischem Kaffee von “Pow Wow” ankündigen wird. Und nicht nur früh im Jahr, auch früh am Tag will man sich orientieren und richtet sich mit offenen Türen schon ab 6.30 Uhr auch auf die Pendler ein, die an dieser Stelle schon früh am morgen umsteigen. Auch für den Sommer ist man bereits bestens gewappnet und will ebenso mit “Pow Wow”-Eiscreme aufwarten.

Da die Arbeiten schon einmal in Gange sind, belässt man es innerhalb der “Pow Wow” Gruppe nicht bei der einen Baustelle und hat auch für die Filiale am Mortizplatz einige Erneuerungen geplant.

geschrieben von Vincent in Gastronomie mit Keinen Kommentar

Das Weihnachtsessen

Gänsebraten © foodinaire - Fotolia.com

Gänsebraten © foodinaire - Fotolia.com

Weihnachtszeit ist auch immer die Zeit es Essens: süße Leckereien wie gebrannte Mandel oder ein kandierter Apfel auf dem Weihnachtsmarkt, leckerer Plätzchen aus dem heimischen Ofen und ein festliches Weihnachtsessen an den Feiertagen machen am Ende jede Menge Hüftgold für die sonst so sportlichen Körper. Aber wie heißt es so schön: man muss sich auch mal gehen lassen und wann passt es besser als zur Weihnachtszeit!?.

Gerade um die Festtags-Menüs gibt es zunehmend Uneinigkeit. Dabei stehen sich Tradition und Moderne gegenüber, liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Sieg des Feiertagsessen. Obwohl es zu Weihnachten eigentlich mehr ls genug Möglichkeiten gibt traditionelles und modernes Essen zu kombinieren, bleiben ihre Vertreter meist unabbringbar aus Kurs.

An Heiligabend – obwohl kein Feiertag – wird in manchen Küchen schon sehr festlich gekocht. Aus traditioneller Sicht bleibt es allerdings recht einfach: Karpfen “blau” mit Kartoffleln und Kräuterbutter-Soße zu Mittag und Kartoffelsalat mit Würstchen am Abend. So bleibt noch jede Menge Platz für die eigentlichen Festtage, die dann mit einem Enten- oder Gänsebraten eingeläutet werden, der mit Klößen und Rotkohl ergänzt wird. Am zweiten Weihnachtstag kommt dann meist kein Geflügel mehr auf den Tisch, aber ein Braten z.B. vom Reh darf es schon sein. Nur selten lassen sich die Traditionsverbundenen von ihren “Braten-Tagen” abbringen.

Moderne Weihnachts-Köche lieben es dagegen etwas kulinarischer und sind dabei durchaus probierfreudiger. 3-Gänge-Menüs sind stark im Kommen und lassen viele Möglichkeiten für Experimente: ein weihnachtlicher Salat mit Orangen, Maronen und Feigen, Entenbrust mit Haselnuss-Lauch-Risotto und Spekulatius-Panna-Cotta mit gebrannten Mandeln machen das Festtagsessen zu etwas Einzigartiges. Am zweiten Feiertag kann es dann auch mal etwas leichter zur Sache gehen: Cremesüppchen mit Fenchel und Möhren, Heilbuttfilets mit Zitronensoße und Chicoree-Gemüse und ein Quitten-Rosmarin-Sorbet lassen Weihnachten köstlich und ohne Völlegefühl ausklingen.

geschrieben von Vincent in Essen & Trinken mit Keinen Kommentar

Koch des Jahres 2012

Auf europäischer Ebene sehr gefragt und bekannt ist der Restaurantführer “Gaul Millau”. So warten tausende von Köchen jedes Jahr aufs Neue gespannt auf die neue Ausgabe. Ein schönes nettes Restaurant zu finden spielt dabei für sie weniger eine Rolle, so kennen sie sich dabei meist selbst aus. Viel mehr blättern sie in dem Restaurantführer nach der Seite auf welcher ihr eigenes Restaurant steht. Natürlich möchte man wissen wie man dort beschrieben wird. Jedoch ist der wohl interessanteste Fakt die Bewertung?

Bewertung? Ja und zwar verteilt das Heft jedes Jahr auf Neue Punkte an die Köche. Insgesamt gibt es 20 zu erreichen. Je nachdem wie viele Punkte man erreicht hat erhält man auch eine Sterne-Auszeichnung. Dieses Jahr dürfte sich Andree Köthe sehr gefreut haben, als er in den neuen Führer schaute. Immerhin wurde er zum Koch des Jahres 2012 gekürt und erhielt 18 stolze Punkte. Hervorgehoben wird dabei vor allem sein feiner Umgang mit Aromen und Gemüse mit dem er zu beeindrucken weiß. Markenzeichen der Küche seinen “Essigbrätleins” ist dabei, dass er auf teure edle Mischgewürze verzichtet und viel mehr versucht die bekannten Kräuter und Gewürze richtig einzusetzen. Außerdem setzt er auf qualitative Produkte aus der Region. Dies ist auch ein Grund dafür, dass es in dem Restaurant kaum Fleischgerichte gibt. So herrscht um Nürnberg herum kaum Viehwirtschaft, sondern viel mehr grenzt ein Gemüsebauer an dem anderen.

Zur Auszeichnung wollte der Koch noch hinzufügen, dass er den Preis niemals ohne seine Kollegen Yves Ollech erhalten und verdient hätte, da sie beide ein eingespieltes Team sind und nur in Kooperation immer wieder neue Gerichte entwerfen können.

geschrieben von Vincent in Restaurants mit Keinen Kommentar

Die Ernährungspyramide

Gemüse, Foto: michischmitt_flickr

Gemüse, Foto: michischmitt_flickr

Fast jeder hat schon einmal etwas von der Ernährungspyramide gehört. Doch wie ist sie aufgebaut und welche Lebensmittel stehen auf welcher Stufe? Geht es Ihnen auch so oder kennen Sie die einzelnen Pyramidenstufen? Wissen Sie was eine Portion bedeutet? Ist es eine Tellereinheit oder eine Hand voll? Sie wissen es nicht? Dann lesen Sie weiter und informieren Sie sich über die einfachsten und sinnvollsten Lebensmittelregeln, die je aufgestellt wurden.

Die Pyramide besteht aus sechs verschiedenen Stufen, auf denen sich Lebensmittel finden lassen. Die Basis der Pyramide bilden die Getränke. Von denen dürfen Sie soviel wie Sie möchten zu sich nehmen, doch mindestens 1,5 bis 2 Liter pro Tag sollten es schon sein. Aufpassen sollten Sie jedoch auf die Art des Getränks. Empfohlen werden Wasser und ungesüßte Tees. Säfte sowie Limonaden sollte man nur in Ausnahmefällen trinken, da diese Getränke zuviel Zucker beinhalten.

Über der Basisstufe stehen die Lebensmittel Obst und Gemüse. Beide Lebensmittelsorten sind gesund und dürfen reichlich zu sich genommen werden. Getreideprodukte und Kartoffeln sind auch gesund und geben Energie. Sowohl Gemüse, Obst, Getreide als auch Kartoffeln sollen in fünf Portionen zu sich genommen werden. Auf der nächsten Stufe befinden sich Milch und Milchprodukte. Das Kalzium, das in den Produkten steckt, ist wichtig für die Instandhaltung der Knochen. Man sollte einmal am Tag Milch oder Milchprodukte zu sich nehmen. Der Verzehr von Fleisch, Wurst und Eier ist in Maßen zu empfehlen. Auch hier stecken viele wichtige Inhaltsstoffe, doch zu hoher Konsum ist nicht zu empfehlen. Die fünfte Stufe wird von den Ölen und Fetten ausgefüllt. Hier sollte man an die Qualität und die Menge der Fette denken. Fette sind gesund, aber Fett ist nicht gleich Fett. Man sollte pflanzliche Öle den tierischen bevorzugen. Die Spitze der Ernährungspyramide bildet Zucker und die Süssigkeiten. Eine Portion am Tag reicht aus.

Doch was heißt eigentlich eine Portion? Eine Portion ist nicht ein gefüllter Teller. Es ist eher das, was in eine Hand passt, wie beispielsweise ein Glas oder eine Hand voll Gemüse und Obst. Auch eine Scheibe Brot entspricht einer vollen Handfläche. Aber vor allem Süssigkeiten sollen in eine Hand passen.  

geschrieben von Lorenz in Allgemein mit Keinen Kommentar

Die Kartoffel – ein Alleskönner

Die Kartoffel, Foto: pischty.hufnagel_flickr

Die Kartoffel, Foto: pischty.hufnagel_flickr

Vorige Woche hat Stephan Raab ein Duell zwischen der Kartoffel und der Nudel in seiner Sendung, veranstaltet. Das Publikum sollte sich zwischen den beiden Beilagen entscheiden. Die Beliebtheits-Abstimmung war knapp, doch leider hat die Kartoffel verloren. Trotz alledem, die Kartoffel ist ein richtiger Allarounder und deswegen ein klarer Gewinner in Sachen Vielseitigkeit.

Mit Kartoffeln lassen sich zauberhafte Gerichte kochen. Von Suppen über Gratins bis hin zur einfachen aber köstlichen Salzkartoffel. Man sollte jedoch die Unterschiede der Sorten kennen. Nicht jede Kartoffel eignet sich für jedes Gericht. Hierbei sollte man sich nicht nur die Farbe des Kartoffel genauer anschauen, sondern auch die Konsistenz. Alle kann man nicht kennen, denn es gibt rund 5.000 Kartoffelsorten auf der Erde. Sie haben eine Gemeinsamkeit mit der Tomate und der Paprika. Alle drei sind Nachtschattengewächse.

Des Deutschen Lieblingsessen, die Kartoffel, hat ihm denselben Namen eingebracht. Was heute als Beleidigung verwendet wird, war noch zu Nachkriegszeiten eine Selbstverständlichkeit. Die Deutschen aßen damals wie auch heute Kartoffeln, weil man sie leicht anbauen konnte und weil sie unheimlich gesund sind. Kartoffeln haben einen hohen Anteil an Kohlenhydraten und sind deswegen besonders nahrhaft. Sie besitzen viel Vitamin C als auch B. Ihr Eisen- und Magnesiumgehalt ist immens. Wer auf die in Fett getränkte Pommes verzichtet, der ernährt sich mit der Kartoffeln sehr gesund.

Wie zu Beginn angedeutet, um den idealen Geschmack der Kartoffel zu erhalten, sollte man auf die Konsistenz achten. Es gibt die festkochende Kartoffeln, mit der man leckere Bratkartoffeln und Aufläufe kochen kann. Hier sind die beliebtesten Sorten die Belana, La Ratte, Agata und auch die Sieglinde.

Anders ist es bei Salz- oder auch Pellkartoffeln. Für diese Art der Gerichte eignet sich die vorwiegend festkochenden Kartoffeln, wie die Berber, Christa oder Gloria nehmen.

Mehlige Kartoffeln eignen sich für Pürees oder auch Suppen sowie Eintöpfe. Zu den beliebtesten Sorten zählt neben der Dore, Futura auch die Marlene.

Für was auch immer man die Kartoffel verwendet, sie ist und bleibt ein Klassiker.

geschrieben von Johan in Allgemein mit Keinen Kommentar

Die Ernährungspyramide

Ernährung ist ein vieldiskutiertes Thema. In den letzten 50 Jahren hat sich unsere Gesellschaft zu einer Überflussgesellschaft entwickelt. Wir haben mehr Lebensmittel denn je zur Auswahl. Vielen Menschen fällt es schwer zu verzichten oder etwas am Mittagstisch übrigzulassen. Auf der anderen Seite gibt es auch einen Überfluss in Sachen Diät. Jede Woche werden viele neue Schlankmachertipps in Zeitschriften als auch Online vorgestellt. Da ist es nicht verwunderlich, dass sich die Menschen verwirrt fühlen. Welche Diät hält das, was sie verspricht? Und wie sieht es mit der Gesundheit aus? Sind Diäten gesund?

Ernährungspyramide, Foto: gemeinsam geht es leichter_flickr

Ernährungspyramide, Foto: gemeinsam geht es leichter_flickr

An sich ist gegen bewusste Ernährung nicht einzuwenden, doch nur wenn sie nicht einseitig ist. Und hier besteht oftmals das Problem der Diät. Sie richtet ihr Augenmerk meist auf eine Richtung. Entweder geht es darum auf Fett zu verzichten oder auf Kohlenhydrate, manchmal auch auf beides. Da der Körper sowohl Fett als auch Kohlenhydrate braucht, darf man nicht über eine längere Zeit gänzlich auf sie verzichten. Viel gesünder und effektiver ist es hierbei auf seine Ernährung so zu achten, dass man dem Körper alle notwendigen Nährstoffe zuführt.

Den Überblick über die Menge und die Art der Lebensmittel erhält man am leichtesten über die Ernährungspyramide. Die Pyramide besteht aus sechs Schichten. Das Gerüst der Pyramide bilden die Getränke. Von ihnen kann man am meisten zu sich nehmen. 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit sollte jeder Mensch am Tag zu sich nehmen. Wasser und ungezuckerte Tees sind hier ideal. Obst und Gemüse ist die nächste Stufe der Pyramide. Man solle 5 x am Tag hiervon zu sich nehmen. Eine Portion entspricht einer Hand voll.

Die dritte Stufe ist dem Getreide und der Kartoffel gewidmet. Sie sind wahre Kraftlieferanten und bringen morgens schnell Energie. Eine kleine Schale Cornflakes morgens ist der ideale Start in den Tag. Beachten sollte man den enthaltenen Zucker in den Fertigprodukten. Je weniger dest besser. Besser sind auch Vollkornprodukte. Die vierte Stufe wird mit Milch, Milchprodukten, Fleisch und Fisch ausgefüllt. Wobei man von den ersten mehr zu sich nehmen kann, als vom den beiden letzteren Lebensmittel. Hiervon kann man drei bis vier Mal in der Woche essen. Den zweitgeringsten Anteil nehmen die Fette und Öle ein. Ungesättigte, das heißt pflanzliche Fette sind gesünder als ungesättigte Fette, die tierisch sind. Die Spitze der Pyramide tragen die kleinen Snacks und Süßigkeiten, die man nicht regelmäßig und in kleinen Mengen zu sich nehmen sollte.

geschrieben von Vincent in Allgemein mit Keinen Kommentar

Alles über Zitrusfrüchte

Wenn man an Zitrusfrüchte denkt, dann kommen einem Zitronenbäume in Spanien in den Sinn. Doch Zitronenfrüchte stammen ursprünglich aus Südostasien. Erst durch die Expansion kam die erfrischende Köstlichkeit nach Europa. Seit jeher gehören Zitrusfrüchte der Familie Beeren an. Man zählt die Fortunella (Kumquat-Baum) und die ungenießbare Bitterorange hierzu.

Die Zitrusfrucht ist vielseitig. Die wenigsten Menschen wissen, dass man sowohl die Orange, Zitrone, Limette, Mandarine, Grapefruit, Tangerine als auchh die Bigarade und die Bergamote zu den Zitrusfrüchten zählt.

Die meisten Früchte sind durch eine Kreuzung entstanden. So wurde die Klementine aus der Orange und der Bigarade von Mutter Natur erschaffen. Hierzulande verdankt ihren Namen dem französischen Priester Père Clément. Dieser hat die Frucht Ende des 19. Jahrhunderts in Algerien entdeckt. Heutzutage sind Zitrusfrüchte die am häufigsten angebauten Früchte der Welt. Besonders beliebt sind die Orangen.

Limette, Foto: kovex_flickr

Limette, Foto: kovex_flickr

Doch aus allen Zitrusfrüchten lassen sich köstliche Gerichte und Nachtische zaubern. Hauptgerichte werden mit Orangensoßen verfeinert, Obstsalate mit Mandarinen garniert und Cocktails mit der Limette kreiert.

Ganz egal was Sie daraus zaubern, beachten sollten ein paar kleine Tipps. Vor dem Aufschneiden solle man die Frucht mit zwei Händen gegeneinander rollen und pressen. Wenn Sie eine Frucht schon aufgeschnitten, aber noch nicht ganz aufgebraucht haben, sollten Sie sich im Kühlschrank aufbewahren. Benetzen Sie einen Teller mit Salz und legen Sie die Frucht darauf. Zitrusfrüchte sowie viele andere Früchte halten sich besonders gut und lange im blauen Licht.

Vor wenigen Monaten ist Wissenschaftlern ein Durchbruch gelungen. Sie haben Gemüse und Obst in einem normalen Kühlschrank gelagert und zeitgleich in einem mit blauen Licht. Nach zwei Wochen waren die Lebensmittel in dem Kühlschrank mit normalem Licht verschimmelt, die Lebensmittel im Kühlschrank mit blauem Licht besassen nicht einmal Druckstellen.

geschrieben von Johan in Essen & Trinken mit Keinen Kommentar

Pflanzliche Öle

Öl ist Öl, oder etwa nicht? So oder so ähnlich werden viele Menschen denken. Doch da liegen Sie falsch. Es gibt viele unterschiedliche Ölsorten, die aus verschiedenen Lebensmitteln gepresst werden. Da gibt es die Olive, die Wallnuss und nicht zu vergessen die Sonnenblume. Darüber hinaus gibt es in den Supermärkten Kaltgepresstes Öl, Natives Öl, Säure und auch einen besonderen Gehalt an Säure. Dann wäre da noch die Frage, welche Öle man überhaupt zum Braten benutzen kann und welche nicht erhitzt oder nicht stark erhitzt werden dürfen.

Nein, Öl ist nicht gleich Öl. Das Native Öl ist ein besonderes Öl, das ohne chemische Behandlung gepresst wird. Man spricht hier auch vom naturreinen Öl. In die Flasche kommt nur das ausgepresste. Dann gibt es noch das Kaltgepresste, das ohne Wärmeeinwirkung gewonnen wird. Wie man schon beim Namen vermuten kann, werden die Früchte nicht erwärmt. Diese Art von Öl ist nicht unbedingt günstig, aber besonders geschmacksintensiv. Er wird oftmals für Kaltspeisen verwendet. Die dritte Ölart ist die, die man nach dem Säuregehalt definiert. Die Säure hängt mit der Frische der Früchte zusammen, aus denen man das Öl herstellt. Je weniger säurehaltig das Öl, desto besser die Qualität.

Doch was passiert eigentlich beim Pressen? Bei der Kaltextraktion wird die Frucht mechanisch gepresst. Das Öl wird dekantiert und gefiltert. Man kann die Rückstände aber auch erwärmen, um mehr Flüssigkeit zu erhalten. In einer anderen Variante der Ölgewinnung werden die Früchte oder auch Kerne stark erhitzt, später gestückelt und extrahiert. Man nennt dieses Öl später, raffiniertes Öl.

Walnussöl, Foto: Lebensbaum für Armenien_flickr

Walnussöl, Foto: Lebensbaum für Armenien_flickr

Doch zurück zu den Früchten und Kernen, die über die Verwendung entscheiden. Fast jeder kennt das Oliven, Sonnenblumen und Rapsöl. Alle drei Ölsorten können zum Kochen, Frittieren und auch kalt genutzt werden. Doch es gibt auch das Sesam- und das Maisöl. Beide sind wenig geschmacksintensiv und eignen sich bestens zu Frittieren. Walnussöl ist genauso wie Haselnussöl sehr geschmackvoll und kann hervorragend für Salatsoßen und zum verfeinern von Lebensmittel wie Fleisch und Fisch genutzt werden.

geschrieben von Johan in Essen & Trinken mit Keinen Kommentar

Was Sie über das Olivenöl wissen sollten

Olivenöl ist das meistgenutzte Öl der Deutschen. Es wird für Salate, zum Braten, Backen und Kochen verwendet. Höchste Zeit mal in Erfahrung zu bringen, was es mit dem Alleskönner auf sich hat.

Die Olive an sich kommt vom Mittelmeer. Wer kennt sie nicht, die traumhaft schönen Olivenbäume in Spanen, Griechenland oder in der Türkei. Als Frucht ist die Olive ein Jungbrunnen. Sie kommt sowohl für die tägliche Ernährung als auch in der Kosmetikindustrie zum Einsatz.

Es gibt verschiedene Arten von Oliven und auch unterschiedliche Geschmacksrichtungen. Für jeden ist etwas dabei. Oftmals liest man auf den Flaschen, ‘nativ’, ‘nativ extra’ und auch ‘Säuregehalt’. Was hat es auf sich mit den Bezeichnungen der runden Frucht?

In Europa werden viele Lebensmittel bewertet und so auch die Olive. Es gibt verschiedene Kategorien und Güteklassen. Das Native Olivenöl extra ist die Extraklasse. Das wird nur aus Oliven und rein mechanisch gewonnen. Freie Fettsäuren werden höchstens zu 0,8 Prozent anteilig.

Olivenöl, Foto: trikilliaalexandra_flickr

Olivenöl, Foto: trikilliaalexandra_flickr

Das Native Olivenöl wird ebenso nur aus Oliven und mechanisch herstellt. Doch der Anteil der freien Fettsäuren ist schon etwas größer. Bis zu 2 Prozent könnten enthalten sein. Das Olivenöl ohne andere Kennzeichnung wird bis zu 99 Prozent aus raffiniertem Olivenöl zubereitet sein, muss aber mindestens 1 Prozent narratives Olivenöl enthalten. Und dann gibt es da noch das Oliventresteröl. Das wird aus Pressrückständen hergestellt. Es wird zudem mit Hexan extrahiert und raffiniert. Freie Fettsäuren sind hier zu maximal 1 Prozent enthalten.

Doch wie verhält es sich mit dem Säuregehalt des Olivenöls? Das Olivenöl besteht aus einfachen, ungesättigten Fettsäuren. Das Säuregehalt wird in Prozent ausgedrückt. Es ist ein Qualitätsmerkmal. Natives Olivenöl extra enthält maximal 0,8 Prozent. Natives Olivenöl 2 Prozent. Anders als vermutet schmeckt man den Säuregehalt im Öl nicht raus, dazu braucht es einige zusätzliche Faktoren, wie beispielsweise die Verarbeitungsart.

In Deutschland ist das Olivenöl, das Öl Nr. 1.. Die Deutschen sind die größten Olivenöl-Exporteure. Zu 50 Prozent erhält man Olivenöl hierzulande aus Spanien.

geschrieben von Lorenz in Essen & Trinken mit Keinen Kommentar